E-paper - 13. März 2020
Blickpunkt Thurnau

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Sportlerfasching in Wonsees

Auf „Saufereisuchfahrt“ mit dem Kli-Kla-Klawitterbus

Auch dieses Jahr hat sich die Megafaschingsäktschntruppn unter Leitung von Michael Wölfel, alias „Faschingsele“, wieder ins Zeug gelegt, um die Gäste des Sportlerfaschings in Wonsees zu unterhalten.

Nach 22 Jahren „Megafasching“ gehen der Truppe die Ideen nicht aus. Während sich vergangenes Jahr die humorvolle Aufführung rund um die Sanierung des Gemeindezentrums drehte, lautete diesmal das Motto „Kinnerfasching für Grußa“. Wölfel erklärt: „Viele von uns haben Kinder und kennen daher die aktuellen Kinderlieder und -sendungen. Andere erinnern sich gern an die eigene Kindheit zurück.“

Zwei Monate hat die 18-köpfige Faschingstruppe geprobt, um die abendfüllende Show in drei Akten einzustudieren. Mit Erfolg. Die zahlreichen Faschingsgäste im Saal des Gasthofs zur Krone schunkelten, klatschten und sangen fleißig mit als die Hobby-Darsteller alte und neue Kinderlieder parodierten.

Die Handlung kurz zusammengefasst: Leo Lausemaus, gespielt von Leo Schoberth, ist traurig. Ihm ist das Bier ausgegangen. Die Schwestern Lala und Lola Note, Anna Dörfler und Caro Ulbrich, begleiten ihn auf eine abenteuerliche Weltreise, um ein Ersatzgetränk zu finden. Mit dem Kli-Kla-Klawitter-Bus besuchen sie weitere Kinderhelden in ihren Heimatländern, von Schweden über Ägypten bis Australien. Weder der Honigwein von Pippi Langstrumpf, der Schnaps von Schapsi dem Krokodil oder der Jamaica Rum des Li-La-Launebären schmecken dem „genäschigen“ Leo. Doch es gibt ein Happy End. Lausemaus wird fündig. Und wie sollte es auch anders sein, das beste Bier gibt es in Franken.

Blickpunkt Thurnau vom Freitag, 13. März 2020, Seite 23 (18 Views)

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