E-paper - 13. März 2020
Blickpunkt Thurnau

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Vortrag über indische Straßenkinder im Lichtblick

Hoffnungsstrahl für Kinder im Elend

Seit vier Jahren setzt sich die Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“ für Straßenkinder in Indien ein. Am 30. April berichtet Pater Thomas Muttam, Gründer und Vorsitzender der Stiftung, in einem Vortrag im Gemeindehaus „Lichtblick“ in Thurnau über die Arbeit Indien.

Viele Familien in Indien können ihre Kinder aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht ernähren und setzen sie auf die Straße. Dort sind schon die Kleinsten völlig auf sich allein gestellt.

Manche versuchen sich mit Schuhe putzen oder Betteln über Wasser zu halten. Viele rutschen jedoch in die Kriminalität oder Prostitution ab. Drogenkonsum ist nicht selten.

Die Jüngsten von ihnen sind gerade mal drei Jahre alt. Das Heim der Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“ in Mumbai bietet ihnen ein Zuhause, wo sie gut versorgt sind, Geborgenheit finden und eine Ausbildung erhalten.

Um auch die Kinder der Elendsviertel zu unterstützen, die bei ihren Familien wohnen, hat die Kinderstiftung einen alten Schulbus angeschafft. Damit kommt die Schule nun täglich zu den Kindern nach Hause. Tag für Tag werden an verschiedenen Stationen in der Stadt insgesamt bis zu 500 Kinder jeweils für eine Stunde von Ordensschwestern unterrichtet. Außerdem erhalten sie täglich eine warme Mahlzeit.

Mehr über die Lage der Kinder vor Ort und die Arbeit der Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“ berichtet Pater Thomas Muttam auf Einladung des aus Ehrenamtlichen bestehenden Missionskreises des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Thurnau am Donnerstag, 30. April, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Lichtblick in der Hutschdorfer Str. 2.

Blickpunkt Thurnau vom Freitag, 13. März 2020, Seite 22 (18 Views)

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