E-paper - 14. Februar 2020
Blickpunkt Thurnau

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Wasserwacht Ortsgruppe Thurnau

Beim Donauschwimmen

Am frühen Samstagmorgen, 25. Januar, machten sich zehn tapfere Wasserwachtler auf den Weg nach Neuburg an der Donau. Dort angekommen ging es nach der Registrierung in die Turnhalle um das „Lager“ zu beziehen.

Einige begannen damit die Schlafplätze vorzubereiten. Die anderen kümmerten sich um das mitgebrachte Schlauchboot mit dem Ortsschild „Thurnau“, das freundlicherweise von Bürgermeister Martin Bernreuther zur Verfügung gestellt wurde. Das Boot wurde, als es fertig aufgebaut war, zum Start an die Schleuse gebracht.

In der Turnhalle zurück, wurden die Neopren-Anzüge angezogen und mit Schuhen, Handschuhen und Kopfhaube ging es zum Start. Mit dem Shuttle-Bus wurden alle Teilnehmer – fast 2000 – zum Einstieg an der Schleuse gefahren.

Um 13 Uhr ging es in die drei Grad warme Donau. Aufgrund Schnee- und Wassermangel war der Pegel der Donau so gering, dass es nur am Start eine leichte Strömung gab. So mussten die Tapferen den meisten Weg der Strecke – über vier Kilometer – schwimmen. Dadurch verblieben die meisten fast 1,5 Stunden im Wasser.

Mit großem Willen, Kampfgeist und Durchhaltekraft schafften es Alle bis ins Ziel. Einige andere brachen vorzeitig ab und wurden durch die Kameraden der Wasserwacht mit dem Boot zum Ziel gebracht.

Nachdem es im Zielbereich aus dem Wasser ging führte der Weg direkt ins warme Hallenbad.

Vor dem Eingang zum Bad wurden Alle kurz von der Feuerwehr abgespritzt (zur Reinigung der Neopren-Sachen). Im Hallenbad herrschte in den Becken und den Duschen ein großes Gedränge. Dort konnten sich alle Teilnehmer nun aufwärmen. Im Anschluss ging es zur Siegerehrung. Jeder bekam eine Medaille. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Am Abend stand ein gemeinsamer Pizzariabesuch auf dem Plan. Der Abend klang anschließend in Neuburg aus.

Am Sonntagfrüh wartete auf die Teilnehmer ein reichhaltiges Frühstück vom Buffet. So gestärkt wurde das Schloss und die Altstadt von Neuburg unter die Lupe genommen. Der Heimweg führte über Fürth zur dortigen Wasserwacht-Station am Main-Donau-Kanal mit einer Besichtigung dieser durch den Kreisvorsitzenden.

Stolz, glücklich und geschafft kamen die Wasserwachtler im Laufe des Nachmittages wieder zu Hause an.

Dank gilt besonders Sven Götz, der das ganze „Abenteuer“ geplant und bestens organisiert hatte. Die Teilnehmer für Thurnau waren: Jeannette Bayerlein, Kai Bayerlein, Katrin Bergmann, Frank Buchert, Hannes Deuerlein, Sven Götz, Stefan Bergmann und Paul Altmann sowie Katharina Hacker und Nadine Bergmann.

Blickpunkt Thurnau vom Freitag, 14. Februar 2020, Seite 16 (21 Views)

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